𝗞𝗮𝗻𝗱𝗶𝗱𝗮𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗣𝗗 𝘀𝘁ö𝗿𝘁 𝗔𝗳𝗗-𝗜𝗻𝗳𝗼𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱 𝗶𝗻 𝗔𝗹𝘁𝗲𝗻𝗵𝗮𝘀𝘀𝗹𝗮𝘂
Der genehmigte Informationsstand der AfD zur Kommunalwahl am 15. März 2026 wurde am vergangenen Samstag, dem 7. Februar, durch das gezielte Eingreifen eines SPD-Kandidaten massiv gestört.
Der SPD-Vertreter, dessen Name bekannt ist und der selbst auf einem prominenten Listenplatz zur Kommunalwahl antritt und bei der Kommunalwahl in Linsengericht kandidiert, erschien am ordnungsgemäß angemeldeten Stand der AfD, baute unmittelbar davor seine Beatbox auf und beschallte Besucher sowie Veranstalter über längere Zeit mit ohrenbetäubender Lautstärke. Ein sachlicher Austausch mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurde dadurch bewusst verhindert.
„Dieser Auftritt zeigt sehr deutlich, welch Geisteskind hier politisch Verantwortung übernehmen möchte“, erklärt ein Sprecher der AfD. „Offenbar reicht es nicht mehr für Argumente – stattdessen versucht man, politische Mitbewerber niederzuschreien.“ Weiter heißt es von Seiten der AfD: „Bei einer Wahl geht es immer um den Wettbewerb der besten Ideen. Genau das war hier ganz sicher nicht erkennbar. Statt Argumenten und inhaltlicher Auseinandersetzung ging es offensichtlich ausschließlich darum, eine genehmigte Veranstaltung so stark wie möglich zu stören. Wer so agiert, offenbart ein fragwürdiges Demokratieverständnis.“
Nach Aussagen von Augenzeugen führte der Vorfall schließlich zu einem Polizeieinsatz.
Die gerufene Polizei forderte den SPD-Kandidaten auf, seine Beschallung einzustellen. Zudem wurden die Personalien des Störers durch die eingesetzten Beamten festgestellt und aufgenommen.
Die AfD erwartet nun eine klare Reaktion: „Wir erwarten von der Parteiführung vor Ort sowie von der Bürgermeisterkandidatin Astrid Rost, sich von solchen Aktionen deutlich und unmissverständlich zu distanzieren. Wer kommunale Verantwortung übernehmen möchte, darf derartige Störmanöver nicht stillschweigend hinnehmen.“ „Demokratie lebt vom fairen und offenen Austausch.
Wer stattdessen auf Provokation und Störmanöver setzt, disqualifiziert sich selbst“, so der Sprecher abschließend.
Die AfD kündigt an, auch weiterhin Informationsstände durchzuführen und den Bürgerinnen und Bürgern ihre politischen Positionen darzulegen.
Unsere Grundsätze für die hessischen Kommunalwahlen
„Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“ So steht es in Art. 20 unseres Grundgesetzes. Leider klaffen Theorie und Praxis heute wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland auseinander. Die Altparteien haben die Macht unter sich aufgeteilt. Wahlen sollen die erwünschten Mehrheitsverhältnisse nur noch bestätigen, und wenn ein Ergebnis den Regierenden nicht passt, wird es „rückgängig gemacht“.
Echte, gelebte Demokratie sieht anders aus. Die AfD wurde daher 2013 gegründet, um dem Willen des Volkes wieder Gehör zu verschaffen. Das Prinzip, dass alle Staatsgewalt vom Volke ausgehen muss, ist auch unser Grundsatz. Die AfD tritt deshalb für eine Stärkung der Demokratie durch Volksabstimmungen und Bürgerentscheide auf allen Ebenen ein. Insbesondere bei Schicksalsfragen, die unser künftiges Zusammenleben oder die Bewahrung unseres hart erarbeiteten Wohlstandes betreffen, muss das Volk gefragt werden.
Das Volk ist die historisch gewachsene Gemeinschaft der Bürger, die immer auch Zuwanderer integrierte. Aber es ist keine beliebige Ansammlung von Menschen, „die schon länger hier leben“. Für unser friedliches und gedeihliches Zusammenleben ist es nötig, dass wir gemeinsame Werte teilen. Diese ergeben sich aus dem Grundgesetz und werden nicht zwischen verschiedenen Interessengruppen, Lobbyisten und Vertretern von Parallelgesellschaften „täglich neu ausgehandelt“. Aufgrund unserer deutschen und europäischen Leitkultur, die vom humanistischen Erbe der Antike, dem Christentum, der Aufklärung und vielfältigen regionalen Überlieferungen geprägt ist, bilden wir eine starke Gemeinschaft: als Deutsche in der Mitte Europas, als Hessen in der Mitte Deutschlands.